Gussasphalt

 

 

Was ist Gussasphalt ?

Gussasphalt, die Römer nannten ihn „pix tumens“ (Erdpech), ist einer der ältesten Baustoffe, die heute im gesamten Baugeschehen eingesetzt werden. Es handelt sich um eine dichte, in heißem Zustand gieß- und streichbare Masse aus Bitumen, Splitt, Füller und Sand, deren Mineralstoffgemisch hohlraumarm zusammengesetzt ist. Gussasphalt ist dampf- und wasserdicht und kann weitgehend unabhängig von Witterungsbedingungen als Belag oder Abdichtung verarbeitet werden. Obwohl seit mehr als 5.000 Jahren bekannt, ist Gussasphalt seiner heutigen Bedeutung gemäß ein absolut moderner und vielseitiger Baustoff.

Eigenschaften:

  • Hoch ökologischer Baustoff
  • Hohe Nutzungsbeständigkeit: Verschleißfestigkeit für alle befahrbar en Flächen im Industriebereich, auf Straßen und Brücken.
  • Hohe Brandsicherheit: Gussasphalt besteht aus mindestens 90% Gestein und ist daher äußerst brandsicher (Brandgruppe B1).
  • Hohe Elastizität bei Schlag- und Stoßbeanspruchungen des Untergrundes sowie auf Stahlbrücken und anderen Stahlkonstruktionen.
  • Unmittelbare Nutzbarkeit der Untergründe durch schnelles Verlegen, auch bei Reparaturarbeiten an vorhandenen Estrichen.
  • Staubfreiheit und Geruchlosigkeit durch hohe Abriebfestigkeit (z. B. in Lebensmittelbetrieben oder Lagern für empfindliche Güter jeder Art).
  • Tausalzbeständigkeit für Beläge im Freien.
  • Wasser- und weitgehende Chemikalienbeständigkeit.
  • Wasserdichtigkeit als Bestandteil der Abdichtung in Nassräumen, Parkhäusern, auf Parkdecks und Hofkellerdecken, als Schutz- und Deckschicht auf Brücken sowie zum Schutz und zur Sanierung von Betonflächen.
  • Wurzelfestigkeit als Wurzelschutzschicht auf einer Abdichtung unter begrünten Flächen auf z. B. Dächern und Tiefgaragen.